Resteschal Nummer 3 und Angebot

Im Moment komm ich kaum zu etwas, was ich auch bloggen könnte. Ich erwarte nämlich in nichtmal zwei Wochen Besuch und da gibt es noch so einige Vorbereitungen zu treffen. Da bleibt einfach sonst alles liegen. Trotzdem konnte ich nicht wiederstehen, einen neuen Resteschal anzuschlagen. Ich sagte ja, das Muster macht süchtig.

Scrappy Scarf, ein Schal aus Sockenwollresten gestrickt in Weboptik

Wenn das so weiter geht, habe ich diesen Winter für jede Woche einen eigenen Schal *lach* Nee, das geht natürlich nicht. Daher möchte ich all meinen Leserinnen und Lesern ein Angebot machen. Und zwar stricke ich für euch einen solchen Resteschal, wenn ihr mögt. Als Bezahlung erwarte ich aber keine Euros sondern da müßt ihr euch was einfallen lassen. Zum Beispiel könnte ich mir vorstellen, dass eine Strickerin, die selbst viele Sockenwollreste hat, mir 32 Resteknäuel aus ihrer Sammlung schickt und ich dann daraus den Schal stricke. Die Reste dieser Knäuel würde ich dann als Bezahlung behalten. Oder eine Quilterin könnte mir ein Stoffpaket zusammenstellen, gerne auch Reste, die in meine Scrap-Sammlung passen. Oder ihr näht, häkelt oder strickt mir was, was ich selbst nicht gerne mach. Oder, oder, oder… Laßt euch was einfallen und schreibt mir euren Vorschlag über das Kontaktformular. Ihr könnt mir auch schreiben, wenn ihr einen Schal haben wollt, aber keine Idee habt, was ihr mir als Gegenleistung bieten könnt. Wir finden sicher einen Weg gemeinsam. Also los, meldet euch!

Resteschal Nummer 2 fertig

So schnell kanns gehen, wenn man immer wieder ein paar Maschen nebenbei strickt. Gestern abend ist er bereits fertig geworden, nachdem ich ihn erst letzten Samstag angeschlagen habe. Der zweite Resteschal:

Scrappy Scarf, ein Schal aus Sockenwollresten gestrickt in Weboptik

Resteschal Nummer 2

Scrappy Scarf, ein Schal aus Sockenwollresten gestrickt in Weboptik Scrappy Scarf, ein Schal aus Sockenwollresten gestrickt in Weboptik Scrappy Scarf, ein Schal aus Sockenwollresten gestrickt in Weboptik

500 Maschen
20cm breit
1,70m lang
140g schwer

Diesmal ist die Größe optimal für meinen Geschmack. In der Größe werde ich demnächst sicher noch einen stricken. Denn das Muster macht nach wie vor süchtig.

Die verstrickte Dienstagsfrage 24/2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 24/2012:

Was macht ihr, wenn ihr Fehler in eurem Gestrick findet? Ribbeln, zurueckstricken, Maschen fallen lassen, mogeln oder ignorieren? Und was macht ihr, wenn euch kurz vor dem Fertigstellen auffaellt, das sich in dem Strickstueck ein Fehler befindet? Tendiert ihr zum Perfektionismus und behebt ihr den dann noch? Wenn ja, wie? Oder sagt ihr euch, kleine Fehler machen den Charme des Handgestrickten aus?

Vielen Dank an Connie für die heutige Frage!

Eigentlich neige ich ja sehr zum Perfektionismus. Allerdings bin ich mittlerweile zu dem Schluß gekommen, dass es sich auch lohnen muss. Ob ich also einen Fehler behebe, hängt in erster Linie davon ab, wie sehr er überhaupt später auffällt. Ist er erst ein oder zwei Reihen her, stricke ich schonmal zurück. Ribbeln tu ich nur, wenn ich noch nicht so weit gestrickt habe. Ribbeln und dann wieder die Maschen „fangen“ hab ich einmal versucht und bin dabei verzweifelt. Das kommt also nicht mehr in Frage.

Beim Patchwork ist das ein wenig einfacher. Wenn ich dort bei einem Block feststelle, dass ich einen Fehler gemacht hab, sortier ich den Block einfach aus und näh halt einen mehr. Aus den aussortierten Blöcken wird dann irgendwann mal ein lustiger Sampler, der mich an die ganzen Unaufmerksamkeiten erinnert. Denn meist entstehen die falschen Blöcke nur, weil ich nicht aufgepaßt hab.

Resteschal Nummer 2

Was macht man, wenn das Wochenende eigentlich ganz anders geplant war, sich aber Freitagnachmittag plötzlich alles ändert und man so spontan zwei Tage rumzukriegen hat? Klar, man schlägt einen Resteschal an:

Schal aus Resten von Sockenwolle in Weboptik, quergestrickt - Ideal zur Resteverwertung

Diesmal mit 500 Maschen und aus allen Resten, nicht nur aus blauen. Aber wieder mit 3 Reihen pro Rest. An einem Probestück hab ich getestet, wie es aussieht, wenn ich jede Reihe einen neuen Rest nehme. Das Ergebnis gefällt mir nicht. Das ist dann ein Tick zu bunt. Aber dafür kommen die Fransen diesmal direkt dran. Dann passen sie auch farblich besser zu der Reihe, an der sie angeknüpft sind.

Die verstrickte Dienstagsfrage 23/2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 23/2012:

Am Samstag 09. Juni ist Welttag des Öffentlichen Strickens. Ich finde es eine tolle Idee, rauszugehen und sich zum Stricken und Häkeln zu bekennen. Leider finde ich nur Aktionen, die Mützchen und Decken produzieren, sodass meiner Meinung nach der Wert der Hand-Arbeit hinten ansteht gegenüber der Not, die gelindert werden soll. Oder es sind Aktionen von Woll-Läden, die Kundschaft suchen und einen Werbegag platzieren. Was tut Ihr an diesem Tag, was bedeutet er Euch? Und wie organisiert Ihr Euch dafür?

Vielen Dank an mo-hair für die heutige Frage!

Ehrlich gesagt wußte ich bis eben gar nicht, dass am Samstag Welttag des Öffentlichen Strickens ist. Und mal ehrlich, wer einen speziellen Tag dafür braucht, um sich öffentlich zum Stricken zu bekennen, der ist kein leidenschaftlicher Stricker. Ich stricke öffentlich im Zug wenn mir auf einer langen Zugfahrt danach ist. Ich hab auch schon in Cafe oder Restaurants gestrickt, wenn ich auf jemanden gewartet hab. So ein spezieller Tag ist doch viel Kommerz. Die Wollgeschäfte locken damit Kunden an, mehr ist das doch nicht. Wenn es sich ergeben sollte, werde ich am Samstag in der Öffentlichkeit stricken. Wenn es sich nicht zufällig ergeben sollte, dann eben nicht. Wenn es hier in der näheren Umgebung dazu eine größere Veranstaltung geben würde, würde ich sicher überlegen, hinzu gehen. Aber sowas gibt es meines Wissens nach nicht.