Es gibt so viel Zubehör: Von High-End-Nadeln bis hin zu Designer-Projekttaschen. Aber was braucht es wirklich, um mit dem Stricken zu beginnen? Diese Frage stellt sich jeder, der das erste Mal zu den Nadeln greifen möchte.
1. Die gute Nachricht: Kein teures Zubehör nötig
Für den Start braucht es eigentlich nur zwei Dinge: Ein Paar Stricknadeln und ein Knäuel Wolle.
- Mein Einsteiger-Tipp: Schau dich mal beim Discounter deines Vertrauens um. Dort gibt es oft günstige Sets, die Wolle, passende Nadeln und eine Anleitung (meist für Schals oder Socken) enthalten. Perfekt, um ohne großes finanzielles Risiko zu testen, ob Stricken dein neues Hobby wird.
2. Warum man irgendwann zu „Premium-Nadeln“ wechselt
Auch wenn man mit günstigen Alu-Nadeln stricken kann, merkt man schnell Unterschiede. Ich persönlich stricke auf Metallnadeln extrem locker – viel lockerer als auf Holz. Das Maschenbild gefällt mir dann oft nicht.

Vorteile von Holznadeln:
- Wärme: Sie nehmen die Handwärme angenehmer an. Metall fühlt sich oft lange kalt an.
- Kein Quietschen: Wenn Hände im Sommer schwitzen, fängt Wolle auf Metall oft an zu quietschen. Bei Holznadeln passiert das (bei mir) viel später oder gar nicht.
- Griffigkeit: Die Maschen rutschen nicht so unkontrolliert von der Nadel.
Meine Empfehlung: KnitPro Symfonie Nadelspitzenset
3. Die Materialfrage: Kunstfaser vs. Naturfaser
Polyacryl und Polyester sind günstig und super zum Üben, da sie sehr strapazierfähig sind. Wenn man als Anfänger öfter mal „ribbeln“ (aufziehen) muss, verzeiht Kunstfaser das besser.
Ein toller Kompromiss ist Sockengarn (meist 80% Schurwolle, 20% Polyamid). Es ist „superwash“ behandelt, was bedeutet:
- Es lässt sich super verstricken.
- Es ist waschmaschinenfest.
- Es bleibt auch nach mehrmaligem Aufziehen ansehnlich.
4. Kleine Helfer mit großer Wirkung: Maschenmarkierer
Damit du weißt, wo eine Runde endet oder ein Muster beginnt, brauchst du Markierer.
- Low Budget: Ein einfacher Wollfaden in einer Kontrastfarbe.
- Praktisch: Diese [Affiliate-Link: Kunststoff-Box mit bunten Markierern] ist günstig und zweckdienlich.
- Für Liebhaber: Das Sammeln von handgemachten Maschenmarkierern ist fast ein eigenes Hobby! Schau unbedingt mal bei [Affiliate-Link: Etsy-Suche für Maschenmarkierer] vorbei – dort gibt es echte Kunstwerke von kleinen Manufakturen.
5. Scheren und Projektbeutel
Du musst keine teure „Strick-Schere“ kaufen. Eine einfache Bastel- oder Küchenschere tut es am Anfang. Wer es hübscher mag, findet in der Kurzwarenabteilung oft kleine Stickscheren.
- Tipp: Es gibt sogar Anhänger für Ketten mit integriertem Fadenschneider, die man mit ins Flugzeug nehmen darf!
Und der Transport? Lass dein Projekt am Anfang ruhig auf dem Tisch liegen. Wenn du es aber mitnehmen willst (zum Stricktreff oder ins Strickkino), nimm einen Beutel! Ich habe mir früher oft Nadeln aus dem Strickstück gezogen, wenn ich es einfach so in die Handtasche gestopft habe.
- Ein einfacher Leinenbeutel (Werbegeschenk) reicht völlig.
- Wer es professionell mag: Schaut mal bei Nadelmikado vorbei. Ich habe von dort zwei Taschen (für Socken und Pullover) und liebe die Qualität!

Mein Fazit
Stricken muss nicht teuer sein, um Spaß zu machen. Fang klein an und investiere erst dann in teures Zubehör, wenn du merkst, was dir wirklich liegt (z.B. Holz statt Metall).
Was war dein erstes Zubehör? Schreib es mir in die Kommentare!






