Patchwork-Pullover Nummer 2

Da mir der erste Patchwork-Pullover so gut gefallen hat, wollte ich ihn nochmal stricken. Wolle hatte ich ja, da ich mich bei der Bestellung bei Junghans-Wolle damals nicht entscheiden konnte, welche Farbe mir besser gefällt.

Gefühlt ging dieser Patchwork-Pullover schneller als der erste. Das muss wohl daran gelegen haben, dass ich schon wußte, wie er strickt wird und nur noch an wenigen Stellen die Anleitung zu Rate ziehen musste. Auch eine Maschenprobe konnte ich mir sparen.

Aber auch wenn er gefühlt schneller gestrickt war, habe ich doch mehrere Monate daran gestrickt. Geplant war er als Weihnachtsgeschenk. Wobei mir wohl schon beim Anschlagen der Maschen für den ersten Teil, klar war, dass ich das niemals schaffen würde. Wobei ich denke, wäre ich in meinem Weihnachtsurlaub nicht krank geworden, hätte ich es fast schaffen können. So wurde erst erst Mitte Januar fertig. Aber was solls, die Person hat ihn dann eben zum Geburtstag bekommen. Und ich darf berichten, sie hat sich sehr darüber gefreut. Vermutlich war ich noch nie so früh mit einem ihrer Geburtstagsgeschenk fertig. Sonst muss ich die immer nachreichen, weil ich mich beim Stricken mal wieder total verschätzt habe oder mir etwas unvorhersehbares dazwischen kam.

Lange Rede kurzer Sinn, so sieht er aus:

Patchwork-Pullover 2

Patchwork-Pullover 2

Auch wieder Blau, da auch die beschenkte Person Blau sehr mag. Aber diesmal ein dunklerer Blauton, vom gleichen Garn.

Anleitung

Die Anleitung für den Patchwork-Pullover erschien unter anderem in Junghans-Wolle Anleitungsheft Herbst/Winter 2016

Wolle

Austermann Murano (not only) for Socks unter anderem auch bei Junghans-Wolle erhältlich.

Blog-Umzug erfolgreich

Wenn ihr das hier lesen könnt, wenn ihr über die Domaine https://www.plutonia-online.de gekommen seid, dann hat der Umzug meiner Domaine funktioniert und ich begrüße euch im neuen Gewand hier.

Neu und besser durch den Umzug

Wie ich auf meinem alten Blog (der vorerst weiterhin über plutonia.jimdo.com erreichbar ist) schon erwähnt habe, kann ich hier im neuen Zuhause wesentlich einfach Beiträge planen. Ich muss nicht mehr an dem Tag, an dem der Beitrag online gehen soll, aktiv werden und den Beitrag erstellen. Ich kann nun direkt auf dem Blog Beiträge vorrausplanen und automatisch veröffentlichen lassen.

Auch die Verwaltung der Bilder ist deutlich einfacher hier, das es mir vereinfacht, Bilder in einen Beitrag einzufügen.

Und es gibt noch so vieles mehr an Funktionen, auf das ich mich sehr freue. Vieles geht natürlich nur mit Plugins. Aber wer WordPress kennt der weis, dass es da reichlich Auswahl gibt. Und da ich meinen Blog selbst hoste, bin ich in der Wahl der Plugins nicht beschränkt.

Alte Beiträge nach dem Umzug

Auch wenn jetzt nicht alle Beiträge schon hier auf dem neuen Blog zu lesen sind, so plane ich weiterhin, irgendwann alle umzuziehen. Die Betonung liegt aber ganz klar auf irgendwann. Denn so schön es auch ist, nochmal alle alten Beiträge durchzugehen und dadurch auch neue Ideen zu bekommen, so möchte ich in erster Linie nach vorne Blicken und neue Beiträge schreiben. Wenn ich aber sehe, dass bestimmte Beiträge öfter aufgerufen werden, dann werde ich diese entsprechend eher umziehen, sodaß die wichtigsten und beliebtesten Beiträge möglichst bald alle hierher umgezogen sind.

Für alle anderen Beiträge habe ich versucht, eine Weiterleitung zum alten Blog einzurichten, sodass ihr die dort noch nachlesen könnt. Sollte das bei einem Beitrag nicht funktionieren, könnte ihr mir jederzeit eine eMail Schreiben, dann schaue ich mir das Problem an oder ziehe den Beitrag hierher um.

Aus SEO-Gründen werde ich nach und nach die umgezogenen Beiträge auf dem alten Blog löschen. Google mag doppelten Content nicht. Dadurch können Verlinkungen innerhalb des alten Blogs natürlich verloren gehen oder ins leere laufen.

Update 12.09.2018:

Offenbar funktioniert die Weiterleitung auf den alten Blog nicht so richtig. Daher werden erstmal alle Links auf eine Info-Seite umgeleitet. Ich arbeite daran, das Problem zu beheben.

Und jetzt bleibt mir nur noch, euch viel Spaß auf dem neuen Blog zu wünschen!

Patchwork-Pullover

Vor über einem Jahr sah ich die Anleitung im damals aktuellen Katalog von Junghans Wolle. Ein Pullover mit Patchworkmuster vereint zwei meiner liebsten Hobbies: Stricken und Patchwork. Und so ging ich das Projekt Patchwork-Pullover an.

Klar, dass ich den auch stricken musste. Aber welche Farbe nehme ich? Das Original in der Anleitung wurde in braun gestrickt. Aber das ist so überhaupt nicht meine Farbe. Wer mich kennt weiß, dass ich sehr auf Blau stehe. Rottöne gehen auch noch, wenn es kräftige Farben sind. Also hatte ich bei der empfohlenen Wolle man geguckt und siehe da, es gibt natürlich nicht nur braun. Gleich zwei Blautöne sind dabei.

Und da ich mich nicht entscheiden konnte, hab ich ausreichend Wolle von beiden bestellt. Damit ich die Farben auch mal in Echt sehe und nicht nur auf bearbeiteten Katalogbildern.

Austermann Murano (not only) for Socks

Austermann Murano (not only) for Socks

Ich habe mich dann für den Türkiston entschieden, um diesen Pullover zu stricken. Habe aber schon von Anfang an überlegt, auch aus dem dunkleren Blauton dann einen zweiten Pullover in dem Muster zu stricken, sollte mir dass Stricken Spaß machen.

Und es hat Spaß gemacht. Dadurch dass man in der Mitte beginnt, sind die ersten Rechtecke mit wenigen Maschen sehr schnell gestrickt. Man sieht schnell einen Fortschritt. Sowas mag ich ja unheimlich. Natürlich haben sich die äußeren Rechtecke genauso gezogen, als würde man den Pullover klassisch in Reihen stricken, da man ja irgendwann über die ganze Breite auch ein Rechteck stricken muss. Trotzdem kam mir das nicht so lange vor.

Patchwork-Pullover

Rückenteil des Patchwork-Pullovers

So hatte ich die beiden Log-Cabin-Teile für Vorder- und Rückenseite relativ schnell fertig. Die Arme dagegen werden klassisch in Runden vom Bündchen an gestrickt. Und auch wenn sich die Wolle so tolle mustert, haben sie die Arme echt gezogen. Aber es war auch was, das man gut mal nebenbei stricken konnte. Ohne groß zu denken, einfach kraus rechts gestrickt. Nur auf die Zunahmen musste ich achten.

Patchwork-Pullover

Vorderseite des Patchwork-Pullovers

Dann irgendwann war es soweit und ich konnte die ersten Teile zusammen nähen. Damit hab ich schon begonnen, während ich noch am zweiten Ärmel gestrickt habe. Einfach, um etwass Abwechslung zu haben.

 

Patchwork-Pullover

Patchworkpullover mit einem angenähten Ärmel

Als dann der zweite Ärmel fertig war, habe ich auch diesen angenäht. Dann ein kurzes Bündchen am Hals und noch 6 cm Bündchen am Rumpf. Da haben sich die Reihen, die ja dann in Runden über Vorder- und Rückenteil gingen, auch echt gezogen. Aber ich wollte den Pullover dann auch endlich fertig bekommen. Ich hatte ihn ohne Bündchen schonmal anprobiert und war total begeistert.

Patchwork-Pullover

Patchworkpullover, zusammengelegt

Der fertige Pullover ist einfach ein Traum für mich. Tolle Farbe, genialer Farbverlauf und das in dem Patchworkmuster. Und er passt wirklich gut. Er sitzt zwar sehr eng, ist aber elatisch genug, um nicht einzuengen. Und er ist total kuschelig und warm. Ich werde aber ein enges Top oder ähnliches drunter anziehen müssen, da er am Bauch kratzt, wenn mir zu warm darin wird. Aber das habe ich häufig bei selbstgestrickten Pullovern. Das stört mich auch nicht.

Patchwork-Pullover

Patchworkpullover, hängend

Jelly-Rainbow Schritt 2

Nachdem ich vorgestern den ersten Schritt meines Jelly-Rainbow genäht hab, habe ich mich gestern an Schritt 2 gemacht und die Streifen zu vieren aneinander genäht. Da es rechnerisch nur noch halb soviele Nähte waren, wie am Abend zuvor, war ich sehr fix mit Nähen fertig. Dafür stand ich umso länger am Bügelbrett. Nach insgesamt rund 2 Stunden und einer defekten Glühbirne, die mich auf die Leiter zwang, sah mein Nähtisch heute morgen dann so aus:

Jelly Roll in Regenbogenfarben zu Streifen zusammengenäht und gebügelt für meinen Jelly-Rainbow

Gebügelte Streifen

Und speziell für meine liebe Freundin Doris, die mich gebeten hat, die Nähzeit zu stoppen, hier eine Übersicht, wieviel Zeit ich wofür gebraucht hab. Die Tabelle bastle ich unter jeden Beitrag und erweitere sie um den jeweiligen Schritt. Doris, dann kannst du dir selbst die Zeit ausrechnen, die dich interessiert 😉

  Nähzeit Bügelzeit Sonstiges gesamt
Schritt 1 1 0 0,5 (Stoffe sortieren) 1,5
Schritt 2
0,5 1 0 1,5
gesamt 1,5 1 0,5 3

Und nun geht es an Schritt 3: Zuschneiden der Streifenblöcke. Ich denke, aus jedem dieser Streifen werde ich 5 Blöcke schneiden können. Für einen sechsten wird es wohl nicht reichen. Aber Reste kann man ja auch immer gut gebrauchen *zwinker* Damit habe ich das Zuschneiden von 50 Blöcken vor mir, denn aus den 40 Streifen der Jelly-Roll sind 10 zusammengenähte Streifen entstanden.

Jelly-Rainbow-Quilt begonnen

Inspiriert von diesem Video, auf das ich durch meine liebe Freundin Doris aufmerksam wurde, habe ich mich gestern an diesen Block gewagt. Lange habe ich mir schon überlegt, was ich aus einer regenbogenfarbenen Jelly-Roll machen soll, die ich im Frühjahr auf dem Stoffmarkt erstanden habe. Als ich das Video gesehen habe, wars klar. Diese regenbogenfarbenen Streifen sind perfekt für diesen Block. Daher taufe ich diesen Quilt auf den Namen Jelly-Rainbow 😉

Und so sah die Jelly-Roll beim Kauf aus:

Jelly Roll in Regenbogenfarben

Jelly Roll in Regenbogenfarben

Nach dem Öffnen und sortieren habe ich mich entschieden, jeweils 4 Streifen für die Streifenblöcke zu nehmen. Dann hab ich fleißig immer zwei Streifen aneinander genäht. Ganz schön viel Arbeit, so ein paar Streifen aneinander zu nähen, aber nach einer Stunde sah das Ganze dann so aus:

Jelly Roll aus Regenbogenfarben im ersten Schritt zu Streifen zusammen genäht

Jelly Roll aus Regenbogenfarben im ersten Schritt zu Streifen zusammen genäht

Nächster Schritt: Diese Streifen zusammennähen, sodass jeweils 4 Stück zusammengenäht sind. Daran mach ich mich dann jetzt. Bei den tollen Farben macht das Nähen richtig viel Spaß!