Ordnung im Strickchaos

Mein Motto für das Jahr 2024 lautet “Ordnung ist das halbe Leben, kreatives Chaos die andere Hälfte”. Unter diesem Motto möchte ich Ordnung ist mein Chaos zu Hause bringen und vor allem Ordnung im Strickchaos schaffen.

Ordnung im Strickchaos
Ordnung im Strickchaos – Bild KI-generiert auf https://playground.com/

Wer kennt es nicht: Wenn die Kreativität zuschlägt, bleibt auch mal gerne der Haushalt liegen. Dann muss man unbedingt was neues ausprobieren, nach Wolle für die Idee suchen oder sich wenigstens Notizen zu dieser Idee machen.

Das fällt umso schwerer, je ungeordneter das Chaos in den eigenen vier Wänden ist. Ich weiß, dass man am kreativsten ist, wenn man nicht allzu ordentlich ist. Nicht umsonst heißt es ja “das kreative Chaos”. Wenn man sich aber an Wolle erinnert, die man mal gekauft hat, diese aber in den untiefen des Wolllagers nicht mehr finden kann, bringt das nur Frust und keine Kreativität.

In diesem Sinne begebe ich mich auf die Suche nach sinnvoller Ordnung, nicht nur für unserer wolliges Hobby. Ich möchte aufräumen und ausmisten und mir eine Übersicht über alles verschaffen, was ich besitze.

Außerdem werde ich euch zeigen, wie ich bereits jetzt meine Notizen in digitaler Form sortiert habe und stelle euch entsprechende Programme und Anbieter vor, mit denen ihr auch Ordnung in euer kreatives Chaos im Kopf bekommen könnt.

Und vielleicht habt auch ihr schon gute Lösungen für eurer kreatives Chaos gefunden. Dann verratet es mir doch gerne. Schreibt einen Kommentar, schickt mir eine eMail oder kontaktiert mich über Social Media. Ich werde eure Vorschläge und Lösungen dann gerne in meine Blogserie “Ordnung im Strickchaos” einbauen.

Mein ganz großer Traum ist natürlich ein eigenes Woll- bzw. Strickzimmer, in dem ich meine Wolle, ähnlich wie in einem Wolladen übersichtlich in Regalen aufbewahren kann. In dem es einen Bücherschrank mit sämtlichen Handarbeitsbüchern gibt. Auch ein bequemer Strickplatz würde ich dort einrichten, samt einem kleinen Schreibtisch, an dem ich meine Anleitungen und Blogbeiträge schreiben kann.

Bis ich mir diesen Traum aber erfüllen kann, muss eine Ecke im Wohnzimmer reichen. Und wie mir geht es sicher vielen Strickerinnen. Daher möchte ich in diesem Jahr das Beste aus diesem Platz rausholen.

Jahresrückblick 2023

Willkommen zu meinem Jahresrückblick 2023.

Mein Jahr 2023 begann blogtechnisch erst im März. Davor habe ich aber natürlich auch gestrickt und bei Instagram gepostet.

Januar

Im Januar habe ich meinen Adventskalender von 2022 angestrickt.

Maschenprobe
Maschenprobe

Die Wolle ist von Screaming Colours. Der Pullover daraus ist bereits fertig, gebloggt habe ich ihn aber noch nicht, da ich dafür auch eine Anleitung veröffentlichen möchte. Die Anleitung ist aber noch nicht fertig.

Februar

Im Februar habe ich tatsächlich sehr Monogam an dem Pullover gestrickt. Daher gibt es für diesen Monat nicht viel zu berichten. Ich habe hier nur den Entschluss gefasst, im März auf ein Wollfest im April in Blaufelden zu fahren.

März

Im März ging dann der erste Blogbeitrag des Jahres online: Weihnachten und Socken

April

Im April ist dann etwas mehr passiert.

Zum einen gingen zwei Blogbeiträge online: Würfelbeutel und Horst Schulz – Das neue Stricken

Dann habe ich einen Pullover begonnen, dessen Anleitung ich dann später im September veröffentlicht habe. Den Pullover habe ich dann mitgenommen zum Wollfest.

Außerdem war ich im April auf dem Hohenloher Wollfest. Hier habe ich dann Steffi von Screaming Colours zum ersten mal persönlich getroffen. Ihr habe ich dann den Pullover übergeben, den sie als Werbung mit auf die Wollfeste nimmt und die Anleitung dafür an ihrem Stand verkauft.

Außerdem habe ich den Pullover, den ich im Januar begonnen habe, beendet.

Mai

Im Mai habe ich dann wieder weniger gebloggt, aber fleißig gestrickt.

angestrickter Halsausschnitt
angestrickter Halsausschnitt

Ein neuer Pullover aus Garn von https://www.knitarin.de/ gekauft auf einem früheren Wollfest. Auch daraus wird eine Anleitung, weshalb der fertige Pullover auch noch nicht verbloggt ist.

Juni

Am 15. Juni startete dann wieder der Sommertop-KAL von Screaming Colours. Pünktlich zum Start habe ich die Anleitung Futuristischer Wams des Sommers veröffentlicht.

Ich habe im KAL an einer neuen Variante für die Anleitung gestrickt und gleichzeitig ein Baumwollgarn getestet.

Futuristischer Wams des Sommers
Futuristischer Wams des Sommers

Die Variante werde ich noch in die Anleitung einbauen. Wann ich dazu kommen werde, kann ich noch nicht sagen, aber auf jeden Fall pünktlich zum Start des Sommertop-KAL 2024.

Juli

Im Juli bin ich dann endlich dazu gekommen, euch die Wichtelsocken zu Ostern zu zeigen.

Außerdem waren wir im Urlaub und ich habe dort ein weiteres Sommertop angestrickt, das ich aber erst später verbloggt habe.

August

Im August habe ich euch meine Geschichte zu meinem Gewerbe erzählt. Wer selbst über ein Gewerbe im Bereich Strickanleitungen nachdenkt, findet hier vielleicht spannende Infos.

September

Am 10. September ging dann die Anleitung Wollbluse des Meeres online. Die Anleitung kann über Ravelry gekauft werden, aber auch direkt bei Screaming Colours an ihrem Stand. Sie berät euch auch gerne zu anderen Farben.

Oktober

Im Oktober bin ich dann dazu gekommen, das Sommertop Blaue Elfe im Farbverlauf zu verbloggen, das ich in unserem Sommerurlaub im Juli begonnen habe.

November

Im November habe ich viel für den Adventskalender auf Instagram gearbeitet.

Adventskalender-Türchen
Adventskalender

Gleichzeitig hat ein Teststrick von Screaming Colours stattgefunden. Sobald Steffi die Anleitung veröffentlicht hat, gibt es dazu dann auch einen Beitrag hier auf meinem Blog.

Außerdem konnte ich zwei Beiträge auf meinem Blog veröffentlichen: Reisetipp Harz: Wandernadel und neue Reihe: Finger weg. Beides ist der Auftakt zu einer ganzen Reihe an Beiträgen, die in 2024 und vielleicht auch 2025 erscheinen werden.

Dezember

Der Dezember ist natürlich noch nicht vorbei. Bis jetzt gab es den Beitrag Clickworker – seriöse Heimarbeit auf meinem Blog. Bei Instagram poste ich gerade den Adventskalender. Zu viel mehr komme ich gerade tatsächlich nicht. Zwischen Weihnachten und Neujahr plane ich eine Pause zu machen. Social Media und Blog werde ich in der Zeit nicht bedienen oder nur, wenn mir danach ist.

Aber ich plane schon einiges für 2024. Neben den beiden neuen Reihen, die ich schon im November angekündigt habe, wird es noch eine weitere geben, passend zu meinem Jahresmotto, das ich euch aber erst am 1. Januar verraten werde.

Im Hintergrund bin ich auch an zwei Kooperationen dran. Wann es dazu dann was handfestes geben wird und wie diese Aussehen, verrate ich aber noch nicht, da alles noch komplett offen ist und sich in alle Richtungen entwickeln kann.

Clickworker – seriöse Heimarbeit

Aus meiner Reihe “Finger weg” heute ein Anbieter, der meiner Meinung nach seriös ist: Clickworker.

Was ist Clickworker?

Clickworker bietet, wie der Name schon sagt, Klickarbeiten an. Von kleinen Umfragen, über Rechercheaufgaben bis zum Hochladen bestimmter Fotos oder Videos ist fast alles dabei. Man kann aber selbst entscheiden, welchen Auftrag man bearbeiten möchte. Es gibt zwischen wenigen Cent und einigen Euro an Bezahlung, abhängig vom Aufwand. Hochgerechnet komme ich persönlich nicht auf einen Stundenlohn von 12 Euro, was derzeit noch der Mindestlohn ist. Aber das hängt auch davon ab, wie schnell man persönlich ist.

Das schöne an Clickworker ist, dass es auch eine App fürs Handy gibt. Hier gibt es zwar nicht alle Aufträge, die es für den PC gibt, aber man kann doch einiges in der App bearbeiten. So kann man Wartezeiten an der Bushaltestelle, die Fahrt zu Arbeit oder Wartezeiten beim Arzt nutzen, um nebenbei ein paar Cent zu verdienen.

Clickworker
Clickworker – ein Blick in die App

Vorraussetzungen

Für Clickworker benötigt man einen PC oder ein Handy mit der App und einen Internetzugang. Für manche Aufträge vielleicht auch mal noch zusätzliches Equipment. Da man aber selbst die Aufträge aussucht, lässt man eben die Aufträge weg, zu denen einem das Equipment fehlt.

Außerdem sollte man ein Gewerbe angemeldet haben oder freiberuflich unterwegs sein. Wofür man sich entscheidet, hängt davon ab, was man sonst noch machen möchte. Da ich eh ein Gewerbe für den Verkauf meiner Strickanleitungen gebraucht habe, läuft das bei mir über das Gewerbe.

Für mehr Aufträge ist es auch hilfreich, wenn man mindestens Englisch versteht und diese Aufträge bearbeiten kann. Es gibt zwar viele Jobs auch auf deutsch, aber wie man im Screenshot sieht, gibt es auch reichlich in englischer Sprache.

Auszahlung

Das verdiente Geld landet erstmal in einer virtuellen Geldbörse und kann ab einem Betrag von 10 Euro ausgezahlt werden. Dies geschieht monatlich, sofern man die 10 Euro im Monat erreicht hat. Falls nicht, wir der Betrag so lange mitgenommen, bis die 10 Euro wieder erreicht wurden. Man kann die Auszahlung aber auch aussetzen und erstmal einen größeren Betrag ansparen, um sich das Geld dann geziehlt zu einem Termin auszahlen zu lassen.

Hilfreich kann das sein, wenn man ein Gewerbe hat und durch die Verschiebung der Auszahlung den Betrag auf das nächste Jahr schieben möchte. Dies kann steuerliche Vorteile haben. Genaueres bitte beim Steuerberater erfragen, da ich hier keine Steuerberatung machen darf.

Bewertung

Ich persönlich bewerte Clickworker als absolut seriös. Ich mag es, dass ich mir einfach, wenn ich Zeit habe, die App aufrufen und einen kleinen Job erledigen kann.

Wenn du nun überzeugt bist, und auch bei Clickworker anfangen möchtest, so benutz doch gerne meinen Ref-Link: Hier anmelden

Dadurch bekomme ich 5 Euro, sobald du dir deine ersten 10 Euro auszahlen lässt. Dir entsteht dabei aber kein Nachteil.

neue Reihe “Finger weg”

Ich möchte eine neue Reihe hier auf meinem Blog eröffnen. Die Reihe nenne ich “Finger weg”.

Finger weg

In dieser Reihe widme ich mich verschiedensten Betrugsmaschen im Internet. Durch die Anmeldung meines Gewerbes für den Verkauf meiner Strickanleitungen, bin ich in einigen Facebookgruppen zu diesem Thema aktiv geworden. Mittlerweile häufen sich leider die Nachrichten zu “Geschäftsideen”, “Nebenjobs”, “lukrativen Investitionen” und so weiter. Während einige Sachen zum Thema Network Marketing vielleicht noch halbwegs seriös sind, sofern man damit Geld verdienen möchte, indem man seinen Freunden überteuerte Produkte zu verkaufen, sind andere Sachen extrem grenzwertig, wenn nicht sogar illegal.

Eins vorweg: Ich bin hier kein Experte. Ich bin weder Anwalt, noch vom Verbraucherschutz oder ähnliches. Alle Berichte beruhen lediglich auf meinen persönlichen Erfahrungen und geben nur meine persönliche Meinung wieder. Wer anderer Meinung ist, darf gerne seine eigenen Erfahrungen machen. Aber vielleicht helfen meine Schilderungen dem ein oder anderen bei der Entscheidung und vielleicht kann ich so den ein oder anderen Leser davor bewahren, vielleicht einen schlimmen Fehler zu machen.

Wenn dir die Reihe gefällt, dann würdest du mir eine Freude machen, wenn du einen meiner Ref-Links verwendest, um zum Beispiel bei Amazon, oder ähnlichem einzukaufen. Ich erhalte da eine kleine Provision und dich kostet es nicht mehr. Damit unterstützt du mich aber, denn die Recherchen zu diesen Fällen kosten mich natürlich auch einiges an Zeit.

Allgemeines zum Thema Geld verdienen im Internet

Auch wenn es viele unseriöse Anbieter gibt und viele Geschäftsideen, in denen man nur investiert, statt etwas zu verdienen, gibt es natürlich auch viele seriöse Angebote. Das Problem ist aber immer, zu erkennen, was ist seriös und was nicht

Daher möchte ich dir in dieser Reihe auch einige seriöse Möglichkeiten vorstellen, im Internet Geld zu verdienen.

Noch ein Tipp: Wenn man scheinbar ohne Mühe viel Geld in wenig Zeit bekommt, ist meistens was faul. Klar kann man durch geschickte Investitionen eine Menge Geld bekommen. Bitcoins zum richtigen Zeitpunkt gekauft und wieder verkauft und man ist reich. Aber seien wir mal ehrlich, wie oft funktioniert das? Und vor allem, ist das für einen Laien wirklich wiederholbar? Meiner Meinung nach nicht.

Daher möchte ich in der nächsten Zeit hier auf meinem Blog einige in meinen Augen seriöse Verdienstmöglichkeiten vorstellen.

Reisetipp Harz: Wandernadel

Wanderurlaub ist eine unserer bevorzugten Urlaubsarten, auch wenn ich nicht so fit bin für größere oder kompliziertere Wanderungen. Ich mag es, in der Natur zu sein, fernab von zu vielen Menschen. Wandern im Gebirge hat natürlich nochmal ganz andere Reize.

Harzer Wandernadel
Harzer Wandernadel

Aber einfach nur irgendwo rumwandern kann für Kinder schonmal schnell langweilig werden. Nicht so im Harz. Denn hier gibt es die Harzer Wandernadel. Für kleines Geld kann man einen Stempelpass kaufen. Mit diesem wandert man dann die verschiedenen Stempelstellen an, die über den gesamten Harz verteilt sind. Einige Stempel sind einfach zu erreichen, für andere muss man schon ein wenig weiter wandern.

Das schöne ist, es gibt über 200 Stempelstellen und damit auch entsprechend viele Wanderrouten, die von einfach bis schwierig gekennzeichnet sind. So kann man sich über die einfachen Strecken herantasten. Und für die ganz kleinen Kinder gibt es schon ab wenigen Stempeln die erste Wandernadel zu kaufen und ist damit Wanderprinz oder Wanderprinzessin. Und wie ich im letzten Urlaub erfahren habe, kann man wohl auch als Erwachsener mittlerweile diesen Titel bekommen.

Außerdem gibt es an vielen Stellen Sonderstempel. Diese zählen zwar nicht zur Wandernadel direkt, machen die Stempelsammlung im Heft aber vollständig.

Alle weiteren Infos sind auf der offiziellen Seite der Wandernadel nachzulesen.

Kleiner Tipp: Viele Stempelstellen sind auch bei Google Maps eingetragen. Sucht dort mal nach Stempelstelle, wenn ihr im Harz seid oder nach Wandernadel. Dort ist dann auch immer ein Link zur offiziellen Stempelstellenbeschreibung dabei, wo es mehr Informationen gibt. Zum Beispiel, wo man gut parken kann und welche Stempel man auf einer Tour mitnehmen könnte.

Aber Achtung: 1-2 Wochen Urlaub im Harz reichen kaum, um alle Stempelstellen abzulaufen. Das würde eher ein längeres Projekt werden. Aber der Harz ist groß und es gibt auch abseits des Wanderns eine Menge zu sehen.

Und für alle Anfänger so wie mich, werde ich in einem späteren Post die einfachsten Stempelstellen zeigen, die man teilweise sogar bequem mit einem Kinderwagen “erwandern” kann.

Welche weiteren Touristenattraktionen wir uns in unserem Harzurlaub angeschaut haben, erfahrt ihr in meinen nächsten Reisetipps hier auf meinem Blog.

Also, dranbleiben lohnt sich, wie es so schön heißt 🙂