Tuch “Lift Me Up” von Frau Feinmotorik

Der “Lift me Up” ist ein Dreieckstuch, das die liebe Frau Feinmotorik für Wollmeise-Garne geschrieben hat.

Bei Wollmeise&Rotzspatz gab es dazu Anfang 2018 ein Kit mit Anleitung und zwei passenden Knäuel. Ich hatte mich für ein bläuliches Kit Namens “Tiefer See” ausgesucht. Auf der Seite sah es allerdings viel blauer aus, als es dann tatsächlich war.

Lift Me Up - Meisenkit

Lift Me Up – Meisenkit

Im März fand dann passend zum Tuch ein Kal statt, bei dem ich natürlich mitgemacht habe. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, das Tuch zusammen mit anderen Strickerinnen zu stricken, auch wenn wir uns nur virtuell über Instagram und Facebook ausgetauscht haben. Es war schön die anderen Farbkombinationen verstrickt zu sehen. Dort habe ich auch gesehen, dass mein “Tiefer See” tatsächlich grüner war, als der von einer anderen Strickerin. Ich finde das nicht so schlimm, denn es ist immer noch Blau drin und ansonsten sieht das fertige Tuch insgesamt total toll aus. Und darauf kommt es ja schließlich an.

Lift Me Up

Lift Me Up

Passend zum Tuch gab es noch eine Mütze, die ich natürlich auch gestrickt habe.

Lift Me Up - Mütze

Lift Me Up – Mütze

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die Fäden noch nicht vernäht sind und das Tuch muss auch noch gespannt werden. Die Mütze könnte man theoretisch auch so anziehen, aber das Tuch sollte schon in Form gebracht werden. Durch meinen Umzug ist das aber irgendwie liegen geblieben.

Jahresrückblick Stricken

Am Jahresende blickt man ja gerne zurück auf das vergangene Jahr und zieht eine Bilanz, was man erreicht hat und was nicht. Ich möchte bezüglich meinem Hobby Stricken zurückblicken und mal zusammentragen, was ich in dem Jahr so geschafft habe.

Januar

Angefangen hat das Jahr mit der Fertigstellung eines Pullovers im Januar, den ich 2017 begonnen habe. Ein Geschenk für meine beste Freundin.

Patchwork-Pullover 2

Patchwork-Pullover 2

Februar

Dann folgten zwei paar Socken im Februar, die ich nicht verbloggt habe.

März

Der März stand im Zeichen des Lift Me Up, von der lieben Frau Feinmotorik.

April

Im April wurden gleich mehrere Sachen fertig. Zum einen der DieDreiVomBlogCowl, dann der Spectra-Schal von Stephen West, meiner ersten West-Anleitung und zuletzt noch der Hexagon-Pullover, an dem ich seit Januar viel gestrickt hatte.

Spectra

Spectra

Mai

Im Mai habe ich nur wenig gestrickt, weshalb auch nichts fertig wurde. Dafür bin ich umgezogen. Der Umzug und das neue Eigenheim haben meine wenige Freizeit ziemlich beansprucht.

Juni

Dafür wurde dann im Juni neben einem Paar Socken auch der RetroRibShawl fertig, an dem ich natürlich im Mai schon gestrickt hatte.

Juli

Der Juli war dann wieder ziemlich öde, was fertige Projekte angeht, was nicht heißt, dass ich nicht gestrickt hätte. Der heiße Sommer hat aber auch mir das Stricken erschwert.

August

Dafür wurde dann der You Spin Me Around aus dem Buch “Bobbelicious Stricken” von der lieben Frau Feinmotorik im August fertig.

September

Gerade noch im September hüpfte dann eine beerige Elfe von meinen Nadeln.

Beerige Elfe

Beerige Elfe

Oktober

Der Oktober stand ganz im Zeichen des #Socktober. Ich habe daher 3 Paar Socken fertig und ein weiteres Paar fast fertig bekommen. Diese sind zum Teil zusammen mit anderen Socken für den Adventsbasar meiner besten Freundin gewesen.

Daneben habe ich noch die Mütze aus dem Set “Brick In The Wall” aus dem Buch “Mosaiktücher stricken” von der ieben Frau Feinmotorik gestrickt.

Außerdem wurde noch eine zweite Elfe fertig aus Resten eines anderen Pullovers, der noch auf seine Bündchen wartet.

Blaue Elfe

Blaue Elfe

November

Im November, wurden lediglich zwei Paar Socken fertig, die ebenfalls für den Adventsbasar gedacht waren. Dafür habe ich viel an anderen Projekten gestrickt.

Dezember

Im Dezember wurde eine einfach glatt Rechts gestrickte Mütze aus einer wirklich superschönen blauen handgefärbten Wolle fertig.

Fazit und Ausblick auf 2019

Ich habe ganze 19 Projekte im Jahr 2018 geschafft. Auch wenn darunter einige Socken waren, waren auch Tücher und Pullover dabei. Ich denke, das kann sich sehen lassen. Da Stricken nur ein Hobby ist, möchte ich mich nicht unter Druck setzen. Ich setze mir kein Ziel für 2019. Ich mag es nicht, wenn ich das Ziel dann nicht schaffe. Das ist unnötiger Frust. In einem Jahr kann so viel passieren, dass man nie genau sagen kann, wieviel Zeit man zum Stricken hat. Vielleicht habe ich auch mal längere Phasen, in denen ich gar keine Lust auf Stricken habe. Dann möchte ich nicht eine Zahl an Projekten vor mir haben, die ich schaffen will. Wenn ich 2019 genauso viel schaffe, wie in 2018 dann ist das super, wenn ich weniger schaffe ist das für mich aber auch vollkommen in Ordnung. Hauptsache ist doch, dass wir alle an unseren Hobbies Spaß haben, oder?

Elfe aus blauen Resten

Nach der beerigen Elfe musste ich direkt die nächste Elfe anschlagen. Diesmal in meiner Lieblingsfarbe Blau. Und zwar aus Resten eines anderen Pullovers, der noch gar nicht fertig ist. Dem fehlen noch die Bündchen, daher werde ich zu einem späteren Zeitpunkt berichten.

Blaue Elfe - angestrickt

Blaue Elfe – angestrickt

Die Wolle ist handgefärbte Wolle von Piratenwolle in Sockenwollstärke, die ich schon vor etlichen Jahren gekauft habe. Nachdem der Pullover, den ich daraus gestrickt habe, fast fertig ist, stand fest, dass ich noch sehr viel Wolle übrig hatte. Genug, für einen weiteren Pullover vielleicht, aber das wollte ich nicht riskieren. Also kam mir die Anleitung zur Elfe in den Sinn. Perfekt, um Wollreste auszubrauchen, da man keine Ärmel zu stricken hat und so einen Knäuel komplett aufbrauchen kann.

Also habe ich mit einem Knäuel genommen, und die Maschen für die Elfe damit angeschlagen. Die nächsthellere Farbe habe ich dann “reingefadet”. Also im Prinzip habe ich beide Knäuel abwechselnd gestrickt, immer eine Reihe in der einen Farbe, dann eine Reihe in der anderen Farbe. Durch die sie ähnlichen Knäuel kann man fast keinen Farbübergang sehen. Auch das nächste Knäuel habe ich so reingestrickt, sodass ein sehr dezenter Farbverlauf über das Top entstanden ist.

Blaue Elfe

Blaue Elfe

Fertiggestellt in nur wenigen Wochen. Eine Weile hatte ich das Top als Mitnahmeprojekt dabei und habe auf meinem Arbeitsweg im Zug daran gestrickt.

Anleitung von Astrid Schramm auf Ravelry.

RetroRibShawl im Strickelfenkal

Der RetroRibShawl war im Mai ein Kal der Bonner Strickelfen, mit denen ich mich seit diesem Jahr regelmäßig zum Stricktreffen treffe. Mitstricken durfte aber jeder, der wollte. Die Anleitung von TheKnittingMe ist auf Ravelry erhältlich.

Die Strickelfen haben zum RetroRibShawl einen Blindkauf gemacht. Das läuft so ab, dass jede Strickelfe von den anderen die Wolle für das Projekt gekauft bekommt und somit nicht weiß, welche Wolle sie bekommt. Sie darf aber natürlich Vorgaben zu Qualität und Preis machen, da sie die Wolle ja auch selbst bezahlen muss. Gekauft wurde bei den Strickelfen auf dem Wollfest in Edinburg im März.

Ich war nicht auf diesem Wollfest und habe mir auch nichts mitbringen lassen. Trotzdem habe ich fast einen Blindkauf verstrickt. Denn ich hatte mir kurz vorher bei Lanade Überrauschungsbeutel, sogenannte Freutel, bestellt. Den einen davon hat man mir für den RetroRibShawl empfohlen.

RetroRibShawl Wolle

RetroRibShawl Wolle

Anfangs war ich skeptisch, denn so wirklich begeistert war ich von den Farben aus dem Freutel ja nicht. Kühler Gradient hatte ich mir anders vorgestellt. Weniger Braun. Aber ich dachte, wenns mir nicht gefällt, gibt es noch den Kirchenadventsbasar meiner besten Freundin. Dort findet sich sicher ein Käufer oder eher eine Käuferin, die sich über so ein schönes Tuch freuen wird.

RetroRibShawl gewickelte Wolle

RetroRibShawl gewickelte Wolle

Aber mir wurde schnell klar, dass ich das Tuch nicht mehr hergeben würde. Ich habe zum ersten mal madelinetosh verstrickt und bin davon total begeistert. So schön weich. Und auch die Farben haben sich durch das Muster nochmal entfaltet und sind zu einem stimmigen Tuch zusammen gewachsen.

RetroRibShawl angestrickt

RetroRibShawl angestrickt

Schon beim Anstricken mit der ersten Farbe wirkte das Strickstück total edel, was natürlich auch an der tollen Wolle liegt.

Ich habe das Tuch natürlich nicht innerhalb der Zeit für den KAL fertig bekommen, da ich gleichzeitig sehr viel für meinen Umzug tun musste. So wurde der RetroRibShawl erst im Juni fertig. Bis heute habe ich es allerdings nicht geschafft, die Fäden zu vernähen und das Tuch zu spannen. Daher hier ein Bild vom fertigen, aber ungespannten Tuch:

RetroRibShawl

RetroRibShawl

Das bunte Schaf – Wollmarkt im Treibhaus

Am Sonntag, den 09. September 2018, fand im Treibhaus in Langenfeld Das bunte Schaf statt.

Das bunte Schaf - Wollmarkt im Treibhaus

Das bunte Schaf – Wollmarkt im Treibhaus

Dabei handelt es sich um ein jährliches Event, bei dem auch Wolle von Handfärberinnen und -färbern angeboten wird. Und da Langenfeld ja der Nachbarort hier ist, musste ich da natürlich hin.

Ich bin allerdings erst gegen Mittag angekommen. Los ging es schon um 11 Uhr. Wie ich später gehört habe, war es morgens richtig voll. Nachmittags ab 13 Uhr wurde es leerer. Allerdings galt das auch für die Wollauswahl. Trotzdem habe ich einiges an Beute gemacht.

Wer mir auf Instragram folgt, der kennt die Beute schon. Trotzdem will ich sie hier nochmal zusammenfassen:

Wollige Beute von Wollfaktor

Wollige Beute von Wollfaktor

Ein Strang in Sockenwollstärke aber mit 150g und damit entsprechender Lauflänge. Er lag am Stand von Wollfaktor einsam zwischen vielen grünen Strängen. Da musste ich ihn natürlich retten.

Wollige Beute von MeRo Colors

Wollige Beute von MeRo Colors

Dieses Set für einen Schal ist von Mero Colors. Das Modell in rot, das auf der Anleitung zu sehen ist, konnte man am Stand bewundern. In Rot hätte er mir jetzt weniger zugesagt, aber mit dem dunklen Blau stelle ich mir den Schal toll vor.

Wollige Beute von Regenbogenwolle

Wollige Beute von Regenbogenwolle

Diese Schönheiten sind von Regenbogenwolle. Eigentlich hatte ich an das Tuch Drachenfels gedacht, doch mir wurde auf Instagram schon geraten, dass das wohl nicht so gut wäre, sondern eher ein Tuch mit Farbverlauf dazu passen würde. Vielleicht kaufe ich aber auch noch was dazu, so als Kontrastfarbe. Ich werde mal die Tuchanleitungen bei Ravelry durchstöbern. Da wird sich schon was schönes finden.

Fazit:

Dies war mein erster Besuch beim bunten Schaf, aber sicher nicht der letzte. Die Auswahl an handgefärbter Wolle war toll. Man sollte aber wohl früher hin. Ich war erst nach 13 Uhr dort und hab nichtmal die Hälfte von dem gefunden, das ich später auf Bildern von den Ständen gesehen habe.

Dafür war es ab 13 Uhr nicht mehr so voll und man konnte auch mal einen Stand in Ruhe durchwühlen. Wer also mal generell gucken will, was es so gibt und mal fühlen möchte, wie sich die Wolle anfühlt, sollte eher Mittags kommen. Wer die große Auswahl braucht, der sollte lieber Morgens schon da sein. Aber dank Internet kann man ja vieles auch bestellen. Viele Handfärberinnen und Handfärber haben ja Online-Shops, in denen man in aller Ruhe noch andere Farben bestellen kann, die es am Stand dann nicht mehr gab.

Das Ambiente im Treibhaus fand ich sehr schön, auch wenn es dieses Jahr elendig heiß war. Normalerweise sind Anfang September keine 30 Grad mehr zu erwarten oder es scheint nicht so die Sonne. Dann ist es sicherlich deutlich angenehmer.

Einen Termin für nächstes Jahr gibt es noch nicht. Aber auf der Homepage vom bunten Schaf wird der Termin sicher rechtzeitig angekündigt.