DiedreivomBlogCowl April 2018

Im April diesen Jahres fand der DiedreivomBlogKal von Frau Feinmotorik, Frau Jetztkochtsieauchnoch und Frau Feierabendfrickelei statt. Gestrickt werden sollte alles für den Hals. Dazu gab es auch eine Anleitung für den DiedreivomBlogCowl.

Die Anleitung besteht eigentlich aus drei Versionen. Einmal ein normaler Cowl, dann ein Cowl mit Zipfel und ein Loop, den man zweimal um den Hals schlingen kann. Ich habe mich für den normalen Cowl entschieden.

Strang

Als Wolle ist jedes Garn in Sockenwollstärke geeignet. Also habe ich in meinem Stash gewühlt und diesen Strang gefunden:

Strang für DiedreivomBlogCowl

Strang für DiedreivomBlogCowl

Dieser Strang ist von Dibadu. Keine Ahnung, wo ich diesen Strang ursprünglich mal her hatte. Ich weis nur, dass es ein Geschenk sein muss, da ich den schon länger in meinem Stash habe und noch zu einer Zeit, in der ich ausschließlich mit Industrie-Sockenwolle gestrickt habe, die ja in Knäuel und nicht in Strängen verkauft wird.

Gewickelt

Ich finde es bei Strängen ja immer sehr spannend, wie sie gewickelt und verstrickt aussehen. Bei der Industrie-Sockenwolle kann ich das mittlerweile ziemlich gut am Knäuel anschätzen. Bei Strängen schaffe ich das (noch) nicht.

Na, jedenfalls sah der Strang gewickelt so aus:

gewickelter Strang

gewickelter Strang

Fast scchon zu schade zum verstricken, oder? Würde sich doch auch gut als Deko im Regal machen, meint ihr nicht?

Gestrickt

Gestrickt habe ich den Cowl in Rekordzeit, wie ich finde. Am 1. April begonnen, war er am 7. April schon fertig. Gut, er besteht nur aus 100g Garn in Sockenwollstärke. Aber selbst für einfache Socken brauche ich sonst länger. Und hier musste ja noch ein wenig auf das Muster geachtet werden.

Aber das Muster ist wirklich sehr einfach und auch für Anfänger geeignet. Neben dem Hebemaschenmuster wird nur glatt rechts in Runden gestrickt. Sowas mag ich ja.

Und so sieht der fertige Cowl aus:

DiedreivomBlogCowl

DiedreivomBlogCowl

Ich finde den einfach toll. Und probe getragen habe ich ihn auch schon. Der ist echt super, weshalb ich den sicher nochmal stricken werde.

Hexagonpullover

So fummelig sah der Anfang des Hexagonpullover aus:

Hexagonpullover

Maschenanschlag

Eigentlich sollte man auf einer Rundstricknadel anschlagen. Aber das war mir zu fummelig, dass ich es auf einem Nadelspiel probiert habe. Es blieb zwar weiterhin fummelig, aber ich habe dadurch einen besseren Überblick, wo die Zunahmen gemacht werden müssen.

Erst später habe ich die Maschen auf eine Rundstricknadel gezogen, als das Nadelspiel zu klein wurde.

Hexagonpullover

Hexagonpullover

Hat man die ersten fummeligen Runden überstanden, macht das Stricken echt Spaß. Dadurch dass er in Runden gestrickt wird, muss man auch nichts zusammen nähen, was definitiv ein weiterer Pluspunkt für die Anleitung ist.

Der fertige Pullover ist mir ein wenig zu groß geraten, trotzdem gefällt er mir. Ich ziehe im Winter gerne ein Shirt unter den Pullovern an.

Hexagonpullover

Hexagonpullover

Insgesamt habe ich über 4 Monate daran gestrickt. Obwohl es immer nur rechte Maschen sind, zog sich das irgendwie doch ein wenig hin. Vor allem die Ärmel waren ein wenig demotivierend, wie bei den meisten Pullovern.

Am Halsausschnitt habe ich mich für ein klein wenig Rüsche entschieden, da der Ausschnitt dadurch elastischer ist. Bei den meisten Pullovern habe ich das Problem, dass der Ausschnitt nach dem Abketten nicht elatisch ist und mein dicker Kopf nicht so leicht durch passt. Mit dieser Rüsche ist das kein Problem.

Ich mag diese Anleitung, da man sie für jede Größe und jedes Garn einfach anpassen kann, ohne irgendwelche Angaben umrechnen zu müssen.

weitere Ideen

Statt ihn nur aus einer Farbe zu stricken, könnte ich mir auch ein Streifenmuster oder ähnliches vorstellen. Hier sind der Fantasy keine Grenzen gesetzt.

Wolle

Zwerger Garn Opal Relief in der Farbe 9494 Welle
Verbraucht insgesamt 400g

Anleitung

Hexagon von Nicolor Designs erhältlich bei Ravelry

Spectra-Schal

Ein weiteres Projekt, das während des Blogumzugs fertig geworden ist und das ich nun nachverbloggen möchte, ist der Spectra von Stephen West.

Das ist meine erste Anleitung von Stephen West, die ich nachgestrickt habe und es war auch die erste englische Anleitung für mich. Daher hatte ich mir diesen Schal ausgesucht, da es dazu auf Ravelry auch eine deutsche Version gibt. Ich muss aber gleich dazu sagen, dass die deutsche Version Fehler enthält. Ich habe sie daher lediglich als Übersetzungshilfe benutzt, wenn ich mir bei der englischen Anleitung nicht sicher war, ob ich es richtig verstanden habe.

Letztendlich ist die Anleitung sehr einfach zu verstehen. Jeder Abschnitt wird ja identisch gestrickt und geht nur über wenige Reihen. Hat man das Prinzip verstanden, braucht man auch keine Anleitung mehr.

Laut Anleitung benötigt man von jeder Farber weniger als die 420m, die ein Opal-Knäuel hat. Ich habe aber von der schwarzen Wolle deutlich mehr als ein Knäuel gebraucht. Ob das ein Fehler in der Anleitung ist? Oder hab ich was falsch gemacht? Egal, er gefällt mir, wie er ist. Und es wird sicher nicht der letzte Spectra sein, den ich gestrickt habe. Das Muster könnte ich mir auch gut für die Resteverwertung vorstellen. Denn ein Abschnitt braucht wirklich nur sehr wenig Garn. Kombiniert mit schwarz oder einer anderen Konstratfarbe kann man sicher einige Reste verwerten.

Und hier ist natürlich auch ein Bild von dem guten Stück:

Spectra

Spectra

Wolle

  • Opal Schafpate in der Farbe Reisefieber
  • Opal Uni schwarz

Anleitung

Patchwork-Pullover Nummer 2

Da mir der erste Patchwork-Pullover so gut gefallen hat, wollte ich ihn nochmal stricken. Wolle hatte ich ja, da ich mich bei der Bestellung bei Junghans-Wolle damals nicht entscheiden konnte, welche Farbe mir besser gefällt.

Gefühlt ging dieser Patchwork-Pullover schneller als der erste. Das muss wohl daran gelegen haben, dass ich schon wußte, wie er strickt wird und nur noch an wenigen Stellen die Anleitung zu Rate ziehen musste. Auch eine Maschenprobe konnte ich mir sparen.

Aber auch wenn er gefühlt schneller gestrickt war, habe ich doch mehrere Monate daran gestrickt. Geplant war er als Weihnachtsgeschenk. Wobei mir wohl schon beim Anschlagen der Maschen für den ersten Teil, klar war, dass ich das niemals schaffen würde. Wobei ich denke, wäre ich in meinem Weihnachtsurlaub nicht krank geworden, hätte ich es fast schaffen können. So wurde erst erst Mitte Januar fertig. Aber was solls, die Person hat ihn dann eben zum Geburtstag bekommen. Und ich darf berichten, sie hat sich sehr darüber gefreut. Vermutlich war ich noch nie so früh mit einem ihrer Geburtstagsgeschenk fertig. Sonst muss ich die immer nachreichen, weil ich mich beim Stricken mal wieder total verschätzt habe oder mir etwas unvorhersehbares dazwischen kam.

Lange Rede kurzer Sinn, so sieht er aus:

Patchwork-Pullover 2

Patchwork-Pullover 2

Auch wieder Blau, da auch die beschenkte Person Blau sehr mag. Aber diesmal ein dunklerer Blauton, vom gleichen Garn.

Anleitung

Die Anleitung für den Patchwork-Pullover erschien unter anderem in Junghans-Wolle Anleitungsheft Herbst/Winter 2016

Wolle

Austermann Murano (not only) for Socks unter anderem auch bei Junghans-Wolle erhältlich.

Patchwork-Pullover

Vor über einem Jahr sah ich die Anleitung im damals aktuellen Katalog von Junghans Wolle. Ein Pullover mit Patchworkmuster vereint zwei meiner liebsten Hobbies: Stricken und Patchwork. Und so ging ich das Projekt Patchwork-Pullover an.

Klar, dass ich den auch stricken musste. Aber welche Farbe nehme ich? Das Original in der Anleitung wurde in braun gestrickt. Aber das ist so überhaupt nicht meine Farbe. Wer mich kennt weiß, dass ich sehr auf Blau stehe. Rottöne gehen auch noch, wenn es kräftige Farben sind. Also hatte ich bei der empfohlenen Wolle man geguckt und siehe da, es gibt natürlich nicht nur braun. Gleich zwei Blautöne sind dabei.

Und da ich mich nicht entscheiden konnte, hab ich ausreichend Wolle von beiden bestellt. Damit ich die Farben auch mal in Echt sehe und nicht nur auf bearbeiteten Katalogbildern.

Austermann Murano (not only) for Socks

Austermann Murano (not only) for Socks

Ich habe mich dann für den Türkiston entschieden, um diesen Pullover zu stricken. Habe aber schon von Anfang an überlegt, auch aus dem dunkleren Blauton dann einen zweiten Pullover in dem Muster zu stricken, sollte mir dass Stricken Spaß machen.

Und es hat Spaß gemacht. Dadurch dass man in der Mitte beginnt, sind die ersten Rechtecke mit wenigen Maschen sehr schnell gestrickt. Man sieht schnell einen Fortschritt. Sowas mag ich ja unheimlich. Natürlich haben sich die äußeren Rechtecke genauso gezogen, als würde man den Pullover klassisch in Reihen stricken, da man ja irgendwann über die ganze Breite auch ein Rechteck stricken muss. Trotzdem kam mir das nicht so lange vor.

Patchwork-Pullover

Rückenteil des Patchwork-Pullovers

So hatte ich die beiden Log-Cabin-Teile für Vorder- und Rückenseite relativ schnell fertig. Die Arme dagegen werden klassisch in Runden vom Bündchen an gestrickt. Und auch wenn sich die Wolle so tolle mustert, haben sie die Arme echt gezogen. Aber es war auch was, das man gut mal nebenbei stricken konnte. Ohne groß zu denken, einfach kraus rechts gestrickt. Nur auf die Zunahmen musste ich achten.

Patchwork-Pullover

Vorderseite des Patchwork-Pullovers

Dann irgendwann war es soweit und ich konnte die ersten Teile zusammen nähen. Damit hab ich schon begonnen, während ich noch am zweiten Ärmel gestrickt habe. Einfach, um etwass Abwechslung zu haben.

 

Patchwork-Pullover

Patchworkpullover mit einem angenähten Ärmel

Als dann der zweite Ärmel fertig war, habe ich auch diesen angenäht. Dann ein kurzes Bündchen am Hals und noch 6 cm Bündchen am Rumpf. Da haben sich die Reihen, die ja dann in Runden über Vorder- und Rückenteil gingen, auch echt gezogen. Aber ich wollte den Pullover dann auch endlich fertig bekommen. Ich hatte ihn ohne Bündchen schonmal anprobiert und war total begeistert.

Patchwork-Pullover

Patchworkpullover, zusammengelegt

Der fertige Pullover ist einfach ein Traum für mich. Tolle Farbe, genialer Farbverlauf und das in dem Patchworkmuster. Und er passt wirklich gut. Er sitzt zwar sehr eng, ist aber elatisch genug, um nicht einzuengen. Und er ist total kuschelig und warm. Ich werde aber ein enges Top oder ähnliches drunter anziehen müssen, da er am Bauch kratzt, wenn mir zu warm darin wird. Aber das habe ich häufig bei selbstgestrickten Pullovern. Das stört mich auch nicht.

Patchwork-Pullover

Patchworkpullover, hängend