Blue Pineapple – Top fertig

So, es ist vollbracht. Das Top des Blue Pineapple ist fertig. Hier mal ein Foto an dem späteren Bestimmungsort auf meinem Sofa:

Patchworkdecke aus dem Patchworkblock Pineapple nach einer Inspiration von Quiltville in Blautönen

Top fertig

Lädt der nicht zum Kuscheln ein? Ich finde schon. Rückseite und Vlies hab ich auch schon bestellt und zwar bei Susanne Fröschle im Shop. Dort gibt es einige überbreite Stoffe, die sich prima als Rückseitenstoffe eignen, wenn man nicht so auf gestückelte Rückseiten steht. Und gerade bei einer Kuscheldecke ist es einfach schöner, wenn die Rückseite nicht gestückelt ist. Bei Tischdecken oder Wandbehängen ist das nicht so schlimm. Aber es soll ja ein Kuschelquilt werden, der mich im Winter auf dem Sofa schön warm hält.

Ich weis, ich weis, wer denkt bei dem Wetter (aktuell hab ich 26°C in der Wohnung) an warme Decken. Aber wenn ich das ganze erst mache, wenn es wieder kalt ist, wird er nicht mehr rechtzeitig fertig. Der Gute muss ja auch noch gequiltet werden. Und ich habe noch nicht entschieden, ob von Hand oder mit der Maschine. Das entscheide ich, wenn Rückseite und Vlies hier sind und ich das Sandwich zum heften ausgelegt hab. Es kommt nämlich das gleiche Vlies rein, wie schon in die Baby-Kuscheldecke. Und da hab ich mich beim Quilten mit der Maschine ganz schön schwer getan, weil der Quilt ein ordentliches Gewicht entwickelt hat. Der Blue Pineapple hat in etwa die doppelte Größe. Ich stelle mir das also als einen riesigen Kraftakt vor. Während das Handquilten jetzt im Sommer auch so eine Sache ist, weil man den Quilt ständig auf dem Schoß liegen hat. Naja, wie gesagt, das entscheide ich, wenn ich mir beim Heften des Sandwiches die Knie kaputt mach (jede Quilterin, die schonmal einen Quilt auf dem Boden geheftet hat, weis, was ich meine).

Socken 06/2012

Diese Socken sind schon vor einer Weile von meinem Nadelspiel gehüpft.Ich hatte bisher nur keine rechte Lust, sie zu fotographieren…

handgestrickte Socken aus Opalwolle in Größe 38/39

Größe: 38/39
Wolle: Opal Abo

Die Farben sind hier sehr schlecht wiedergegeben. In der Nahaufnahme sind sie zu blass und in den anderen beiden Bildern viel zu grell. Es ist eher ein dunkleres Lila. Leider wollte es nicht anders werden. Muss am Sonnenlicht liegen…

Die verstrickte Dienstagsfrage 21/2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 21/2012:

Wie haltet ihr es denn eigentlich mit der Maschenprobe? Strickt ihr brav vor jedem Projekt eine Maschenprobe? Und wascht und spannt ihr die dann auch? Oder verzichtet ihr auf Maschenproben und strickt drauf los (in der Meinung, es wird schon irgendwie hinkommen)?

Vielen Dank an Connie für die heutige Frage!

Also, bei den Standardsocken, die ich ja in Massen stricke, stricke ich keine Maschenprobe. Da käme ich mir doof bei vor. Schließlich ändert sich die Wolle da ja nicht. Und die Sockentabelle, die ich vom Stricknetz hab, stimmt einfach perfekt für alle bisher gestrickten Größen. Daher erspar ich mir das.

Bei Schals stricke ich eine Maschenprobe, wenn das Muster die Größe stark beeinflußt, wie bei dem Scrappy Scarf zum Beispiel. Der wird ja quer gestrickt. Da ist es also beim Anschlag wichtig, die richtige Maschenzahl für die richtige Länge zu erwischen. Bei normal gestrickten Schals ist das leichter. Da nehm ich Maschen nach Augenmaß auf und schenk mir die Maschenprobe, da es mir ja nicht um nen halben Zentimeter bei der Breite geht.

Bei Pullovern, die ich mit unbekanntem Garn stricke, mache ich auch vorher eine Maschenprobe. Beim Rainbow-RVO, den ich ja gerade auf den Nadeln habe, habe ich auch eine Maschenprobe gemacht. Er sollte aber auch schön warm am Hals sein, also eng anliegen. Da war es schon wichtig, eine Maschenprobe zu nehmen.

Bei meinem bisher ersten Tuch (ja, ich hab eins seit 3 Jahren auf den Nadeln *grins*) habe ich mich komplett auf die Anleitung verlassen. Da stand aber auch, dass es nach sounsoviel Reihen soundsoviel Zentimeter groß sein sollte. Das hat ungefähr gepaßt, also denke ich, der Rest paßt auch. Ansonsten ist es bei einem Tuch ja nicht schlimm, wenn es ein wenig größer oder kleiner ausfällt. Wie bei Schals kommt es da nicht auf einen Zentimeter an.

Waschen und Spannen tu ich die Maschenproben aber eher selten. Meistens stricke ich ja mit Sockenwolle, die ja so gut wie nicht einläuft. Bei einigen Garnen steht auch direkt drauf, dass es stark einläuft. Dann wird das Ganze natürlich eine Runde mitgewaschen. Aber ich such mir meistens Garn aus, bei dem das nicht drauf steht. Weil sowas ist immer schlecht für meine Nerven. Wenn ich weis, dass das, was ich stricke, nochmal eingeht und ich daher quasi größer stricken muss, als das fertige Produkt. Da hab ich dann ständig Angst, dass es hinterher doch nicht paßt, weil es ja nichts bringt, es mal an einen passenden Pullover zu halten und zu vergleichen. Man weis erst, ob es paßt, wenn es zum ersten mal aus der Waschmaschine kommt.

Blue Pineapple – Blöcke fertig

Nachdem ich die ganze Woche immer wieder eine Runde an der Nähmaschine gesessen habe, sind nun endlich die Blöcke soweit fertig:

Patchworkblock Pineapple nach einer Inspiration von Quiltville in Blautönen

Blöcke fertig

Das geübte Patchworkerauge wird direkt aufschreien und sagen “da stimmt doch was nicht”. Und ich gebe dem recht. Es sollen keine zwei gleichen Stoffe nebeneinander plaziert werden. Ich habe die Blöcke auch noch nicht sortiert, sondern nur mal augelegt, um die Gesamtwirkung zu begutachten. Und auch wenn Eigenlob stinkt, so muss ich mich doch selbst loben. Der Quilt war eine gute Entscheidung. Ich kann es kaum erwarten, bis er fertig ist. Also dann mal auf, die Blöcke, 96 an der Zahl, richtig sortieren und zusammennähen. Das wird noch ein Stückchen Arbeit. Bisher habe ich bereits mehr als 50 Stunden an dem Quilt gearbeitet und Stoffe im Wert von rund 150 Euro darin verarbeitet. Aber das hat sich bisher definitiv gelohnt.

 

Die verstrickte Dienstagsfrage 20/2012

Die verstrickte Dienstagsfrage 20/2012:

Wie sehen deine Aufzeichnungen für Strickprojekte aus? Strichliste, Tabellenkalkulation, Skizzen? Oder notierst du gar nichts?

Bei kleinen Projekten, wie Socken, notiere ich tatsächlich gar nichts. Auch bei Projekten, bei denen ich mir nichts merken muss, wie dem RVO notiere ich mir nichts.

Wenn ich bei irgendwas die Reihen zählen muss, führe ich meistens Strichlisten. Bei den meisten Projekten notiere ich mir lediglich die Maschenprobe.

Wenn ich vor hab, aus einem eigenen Entwurf eine Anleitung zu machen oder mehrere Exemplare zu stricken, mache ich mir sehr genaue Notizen und auch viele Bilder während des Strickens. Und Dank meines neuen Graphiktabletts kann ich diese Notizen und die gemachten Bilder ab sofort auch noch wunderbar kombinieren.