Domino Knitting – Buchvorstellung

Das Buch “Domino Knitting” von Vivian Høxbro beschreibt eine ähnliche Stricktechnik, wie das Buch “Das neue Stricken” von Horst Schulz. Die Autorin hat sogar einen Strickkurs bei Herrn Schulz besucht.

Domino Knitting
Domino Knitting

Wem also das Buch “Das neue Stricken” zu vage war, sollte einen Blick in dieses Buch werfen. Hier werden mit dieser Technik konkrete Projekte erklärt. Topflappen, Mütze, Schal oder Tasche. Allerdings auf Englisch, wie der Titel auch schon vermuten lässt. Zahlreiche Bilder und Illustrationen helfen aber beim Verständnis.

Relativ einfach kann man sich dann eigene Muster für die kleinen Quadrate ausdenken, die in den Modellen benutzt werden. So entstehen dann ganz individuelle Strickstücke.

Einziger Nachteil gegebenüber dem Buch „Das neue Stricken“ ist, dass sich dieses Buch wirklich nur auf die kleinen Quadrate konzentriert, während Horst Schulz in seinem Buch noch weitere Formen zeigt und dadurch mehr Möglichkeiten schafft.

“Domino Knitting” und “Das neue Stricken” haben mich bereits zu einigen Ideen inspiriert, da man hier wunderbar auch Reste mit verarbeiten kann. Oder die Adventskalender, die meist aus 24 verschiedenen kleinen Knäuel oder Strängen bestehen, die man sonst nicht wirklich kombinieren kann.

So ist nach dieser Stricktechnik ein Pullover entstanden, bzw. ist er noch in Arbeit, in dem ich 24 bunte Stränge eines Adventskalenders der Handfärberin ScreamingColours mit der Konstrastfarbe Schwarz kombiniere. Hierzu werde ich bald auf diesem Blog berichten und ggf. wird es dazu auch eine Kaufanleitung geben.

Hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack:

Drachenschuppensweater
Drachenschuppensweater-Vorschau

Und da mich diese Technik fasziniert, werde ich mir sicher in den nächsten Jahren noch mehr dazu ausdenken und sicher auch die eine oder andere Anleitung dazu schreiben. Denn man ist dadurch frei beim Kauf von Wolle. Man kann einfach einen Strang oder einen Knäuel in der gewünschten Farbe kaufen und ihn später mit anderen Farben der gleichen Garnqualität kombinieren.




OneNote – Ordnung im Strickchaos

OneNote ist das Notizenprogramm von Microsoft. Es ist in jedem Officepaket enthalten. Wer kein Problem damit hat, seine Notizbücher in der Cloud von Microsoft, OneDrive, zu speichern, kommt auch mit der kostenlosen Version aus.

Warum nutze ich OneNote?

Warum ich OneNote nutze, liegt daran, dass es das einzige Programm dieser Art ist, das ich bei meiner Hauptarbeitsstelle für die dienstlichen Notizen nutzen darf.

Also lag es nahe, das Programm, das ich schon kenne, auch im privaten zu nutzen. Dank des HomeUse-Programms von Microsoft konnte ich mir eh für wenig Geld damals das komplette Officepaket in der Professional-Version zulegen.

Wie nutzt man OneNote für seine Strickplanung?

Zuerstmal muss man wissen, dass OneNote hierarchisch aufgebaut ist. Es gibt Notizbücher, darunter Abschnittsgruppen oder direkt Abschnitte und dann einzelne Seiten in einem Abschnitt. Damit lässt sich eine Menge sortieren.

Ich hatte ein Notizbuch fürs Stricken, eins für meine Dokumentenablage, eins für Rezepte usw.

Der Vorteil bei OneNote ist, dass man auch ganze PDF-Dokumente einbinden kann und zwar nicht als Link, sondern als Bilder, die man dann durchscrollen kann. So habe ich z.B. sämtliche Kontoauszüge eingebunden, die ich dann leicht einsehen kann und auch durchsuchen kann. Das ist ein mächtiges Feature.

Für die Strickplanung kann man hier sämtliche, gekaufte PDF-Anleitungen einhängen und kann so einfach durchblättern, ohne den Ordner dafür im Regal nutzen zu müssen.

In einem Abschnitt “Strickanleitungen” hatte ich dann pro Anleitung eine Seite angelegt.

Für meine Projekte hatte ich in einem anderen Abschnitt “Strickprojekte” für jedes Projekt eine Seite angelegt, auf der ich Bilder, Skizzen und Notizen zu den Anleitungen oder auch meinen eigenen Designs eintragen konnte.

Der Vorteil gegenüber Ravelry, wo man das ganze natürlich ähnlich machen kann, war für mich damals, dass die Notizen nicht öffentlich sind. Wenn man Anleitungen verkaufen will, will man ja nicht die Notizen öffentlich machen.

Hier ein kleiner Einblick, wie ich das aufgeteilt hatte:

Ordnung im Strickchaos - Onenote
Ordnung im Strickchaos – Onenote

Warum ich OneNote nicht mehr für meine Strickplanung nutze

Trotz der vielen Vorteile, hat mich eines immer gestört: übersichtliche Tabellen musste ich mir selbst erstellen. Aber genau diese Übersichten brauche ich, um den Überblick nicht zu verlieren. Die Tabelle im Screenshot oben ist noch übersichtlich und wird sich nicht mehr verändern. Es kommen nur neue Einträge dazu. Bei der Übersicht „in Arbeit“ sieht das aber anders aus. Ich musste dann immer die Einträge in den Tabellen hin und her kopieren. Sortieren geht auch nicht händisch. Und die Bilder musste ich auch von Hand so anpassen, dass sie annähernd gleich groß sind.

Welches Notizprogramm mein aktueller Favorit ist, erfahrt ihr in einem späteren Beitrag in dieser Reihe.

Bisher in der Reihe Ordnung im Strickchaos:

Screamoniatunika – ein sommerliches Top in Tunikaoptik

Die Screamoniatunika ist ein Sommertop in Tunikaoptik das in Kooperation mit Steffi von ScreamingColours entstanden ist und daher wird sie im Original aus ihrer Blue Socks gestrickt.

Hier kaufen

Material:

  • Maßband
  • 3 Stränge Blue Socks von ScreamingColours, ab Größe 42 können auch mehr benötigt werden, näheres weiter unten bei den Varianten
  • Rundstricknadeln 2,5mm verschiedene Längen oder welche eure bevorzugte Nadelstärke für das Garn ist
  • 6 Maschenmarkierer
  • Stopfnadel zum vernähen
  • Schere

Wie alle meine Anleitungen für Pullover und Sommertops kommt auch diese Anleitung ohne feste Größe daher. Ihr könnt sie also ganz auf eure Körpermaße anpassen, braucht dann aber entsprechend mehr Garn.

Die Anleitung bringt 2 Varianten für die Tunika mit. Eine Fade-Variante für eine Tunika im Farbverlauf und eine Streifenvariante mit unregelmäßigen Streifen.

Fade-Variante

Screamonia-Tunika -Fadevariante
Screamoniatunika – Fadevariante

Für die Fade-Variante werden 3 Farben benötigt, die sich gut zu einem Farbverlauf kombinieren lassen. Für größere Größen braucht ihr 4 oder 5 Stränge. Ihr könnt entweder den Farbverlauf um weitere Farben ergänzen, oder die vorhanden Farben verbreitern, also Farbe 2 und/oder 3 dann vergrößern. Farbe 1 empfehle ich nicht, da damit die kurzen Runden um den Halsausschnitt gestrickt werden und ihr damit eh schon mehr Reihen stricken könnt, als von den anderen Farben.

Streifenvariante

Screamonia-Tunika - Streifenvariante
Screamoniatunika – Streifenvariante

Für die Streifenvariante werden genau 3 Farben benötigt. Gestrickt wird in unregelmäßigen Streifen. Es wird also nicht langweilig bei Stricken und sieht auch später nicht langweilig aus. Für größere Größen braucht ihr dann aber leider von jeder Farbe mehr und könnt nicht einfach noch einen Strang dazunehmen. Ab Größe 42 empfehle ich daher von jeder Farbe 2 Stränge.

Die Anleitung für die Screamoniatunika gibt es wie immer in meinem Ravelry-Shop zu kaufen.

bunte Pixelsocken – eine Sockenanleitung

“bunte Pixelsocken” ist der Name meiner neusten Anleitung für Socken aus zwei verschiedenen, selbst musternden Sockenwollgarnen.

bunte Pixelsocken
bunte Pixelsocken

Wie man auf dem Bild sehen kann, entwickeln sich die Farben sehr unterschiedlich, je nachdem wie lange die Farbverläufe im Sockengarn sind. Nimmt man zwei Farben mit ähnlichem oder identischem Mustersätzen, erkennt man auch in den fertigen Socken einen Mustersatz

Nimmt man dagegen zwei unterschiedlich lange Mustersätze, lässt sich in den fertigen Socken kein wirkliches Muster erkennen.

Kombiniert werden können dabei beliebige Farben und Muster. Wirklich harmonisch sind die Socken aber nur, wenn man passende Farben kombiniert. Zu ähnlich sollten die Farben aber wieder nicht sein, sonst kommt das Muster natürlich nicht gut zur Geltung.

Meine Teststrickerinnen haben auf Instagram auch schon gezeigt, wie die Socken wirken, wenn man sie aus handgefärbten Garnen strickt.

bunte Pixelsocke - handgefärbtes Garn
bunte Pixelsocke – handgefärbtes Garn

Material:

  • Maßband
  • 2 Knäuel Sockenwolle in verschiedenen Farben (je nach Größe reichen aber schon 50g je Farbe)
  • Nadelspiel in Stärke 2,75mm
  • Stopfnadel zum vernähen
  • Schere

Die Anleitung kommt mit einer Sockentabelle. Aber ihr könnt auch eure eigene Tabelle nehmen oder auch nach einer Maschenprobe die Socken komplett frei berechnen, wenn ihr das könnt. Ich habe mit den Werten der Tabelle aber sehr gute Erfahrungen gesammelt. Bis jetzt haben fast alle Socken perfekt gepasst.

Die Anleitung ist in meinem Ravelry-Shop erhältlich.

Yakflocke – Armstulpen – Teststrick

Die Yakflocke ist ein Strickmuster von Screaming-Colours. Bereits vor einiger Zeit durfte ich beim Teststrick zu einem Cowl teilnehmen. Zum entsprechenden Beitrag geht es hier entlang.

Yakflocke Armstulpen
Yakflocke Armstulpen

Und passend zu dem Cowl hat Steffi nun Stulpen, wobei es streng genommen ja Pulswärmer sind, designed. Und ich durfte auch diese teststricken.

Yakflocke Armstulpen

Dazu habe ich die Reste vom Cowl verwendet. Wie schon beim Cowl, kann man auch bei den Stulpen das Muster, eine Schneeflocke, nur erahnen. Ich habe für die Stulpen die Farben vertauscht, also das, was beim Cowl die Hauptfarbe innen war, habe ich nun als Hauptfarbe für außen verwendet.

Verbraucht habe ich gerade mal 18g pro Farbe (Navy und Petrol) aus der ColourYak. Das ist ein unglaublich weiches Garn aus Yak und Merino.

Damit ist das Set nun komplett und wird definitiv mein absolutes Lieblingskleidungsstück in diesem Winter.

Die Anleitung ist leider nicht erhältlich. Steffi hat sich entschieden, die Anleitung zu ihren Restbeständen ihrer ColourYak zu verschenken.

Inspiriert durch die Anleitung und dem Wunsch einer Freundin nach Stulpen mit Daumen, habe ich dann eine kleine Abwandlung der Anleitung gestrickt:

Yakflocke Armstulpen

Ich habe dazu jeweils vor und nach dem Mustersatz 7 Reihen in Double-Face hinzugefügt und ab der 13. Musterreihe einen Daumenspickel nach der Anleitung aus dem Buch “Stricken Handschuhe, Mützen & Co.” eingestrickt.